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Eine
zielgerechte Suche ist das A & O für ein gutes Suchergebnis.
Viele Sondengänger fragen sich immer wieder welche Gebiete sie für
eine erfolgreiche Suche aufsuchen sollten. Um diese Frage ein wenig zu
beleuchten, haben wir Ihnen hier einige Zielobjekte, die durchaus fundträchtig
sein könnten, dargestellt. Sie müssen dabei aber unbedingt beachten,
dass in einigen Bundesländern die gezielte Suche nach Bodenaltertümern
genehmigungspflichtig ist! So ist die Suche auf oder nach Bodendenkmälern
auf jeden Fall genehmigungspflichtig oder sogar meist vollständig
untersagt! Vor der Suche sollten Sie sich daher dringend bei ihrem nächsten
Denkmalamt erkundigen. Vergessen Sie bitte auch nicht die Erlaubnis des
Grundstückeigentümers einzuholen!
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Mittelalterliche Hohlwege
Der mittelalterliche
Landverkehr vollzog sich überwiegend zu Fuß, mit Reit-
und Tragtieren und Karren. Karrenräder und Hufe gruben im
Lauf der Zeit tiefe Spuren in den Untergrund, mitunter sogar Tief
in das Felsgestein hinein. Starke Regenfälle spülten
die lockere Erde fort und allmählich entstand ein Hohlweg.
Wurde dieser zu eng oder war er verschlammt, dann fuhr man in
einer neuen Spur neben ihm weiter. So bildeten sich ganze Hohlwegtrassen.
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Sühnekreuze
Unscheinbar und zuweilen vergessen stehen sie am Rande von
Wegen und Strassen. Sie künden von Mord und Totschlag,
erinnern an Dörfer, die ein Fluss mit seinen Fluten verschlungen
hat, weisen auf Herrschaft und Grundbesitz hin oder setzen
ein Zeichen der Frömmigkeit. Auf einigen dieser Sühnekreuze
ist der Tathergang- oder das Schicksal niedergeschrieben. |
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Mittelalterliche
Turmhügel (Motten)
Die Burgen vom Typ Motte, häufig auch als Turmhügelburgen
bezeichnet, bestanden aus einem grabenumwehrten Burghügel,
auf dem sich ein Turm oder ein festes Gebäude erhob.
Das Hügelplateau war von einer Palisade oder einer Ringmauer
eingefaßt. Dem Burghügel zugeordnet war entweder
eine ebenfalls befestigte Vorburg oder ein in der Nähe
befindlicher Wirtschaftshof, von dem aus in friedlichen Zeiten
die Burg gepflegt und versorgt wurde. |
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Quellen
Unsere Vorfahren verehrten Quellen ebenso wie die Kelten und
Germanen, denen Quellen heilig waren. So wurden sehr häufig
Quellopfer in Form von Münzen oder Gegenständen
dargebracht und in der Nähe der Quelle dem Erdboden anvertraut.
Auch das weitere Umfeld einer Quelle sollte untersucht werden,
denn sehr häufig siedelten unsere Vorfahren in nächster
Nähe zu einer Wasserquelle. |
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Alte
Handelswege
Im frühen Mittelalter nutzte der Handel die alten Fernverbindungen,
die oft fernab der Ortschaften auf den Höhen verliefen.
Ab dem späten Mittelalter bestand im Deutschen Reich
ein Straßenzwang, der die Kaufleute zwang, zumindest
während der Messezeiten auf bestimmten Straßen
zu reisen. Anfangs wurden die Kaufmannszüge von Geleitreitern
begleitet, die diese vor Überfällen schützen
sollten. Die ältesten Wege verlaufen grundsätzliche
auf Höhenzügen, erst in späterer Zeit verlegte
man die Wege auch in die Täler. |
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Wegekreuze
und Bildstöcke
Seit alters her wurden an wichtigen Straßenkreuzungen,
Brücken und Plätzen Wegkreuze- und Bildstöcke
zur christlicher Verehrung aufgestellt. Bildstöcke und
Wegkreuze sind Zeichen tiefer Frömmigkeit, Zeugnisse
alter Handwerkskunst und sie erinnern an menschliche Schicksale.
Die meist steinernen Denkmäler verdanken ihr Entstehen
in der Regel einem Gelübde. In einigen Fällen kündet
ein solches Kreuz in der Landschaft von einer längst
untergegangenen Ortschaft in seiner Nähe. |
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Markante
Höhenlagen
Markante Höhenlagen waren schon in der grauen Vorzeit
wichtige Anlaufpunkte, von hieraus hatte man einen guten Blick
über das gesamte Umland. In der Bronzezeit wurden Höhenlagen
als Opferplätze oder zum Bau von Wallanlagen genutzt.
In der Römerzeit und auch im Mittelalter nutzte man die
Höhenlagen als Transportwege, aber auch in dieser Zeit
baute man Wallanlagen und Überwachungsposten auf markanten
Höhenlagen. |
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Wüstungen
Die Namen dieser nicht mehr bestehenden Orte, die man Wüstungen
nennt, wurden von ihren Bewohnern aufgegeben. Etwa in den
Notzeiten des 30-jährigen Krieges, aber auch schon viel
früher und aus den unterschiedlichsten Gründen,
z.B. Seuchen, Abwanderungen in größere Orte, Zerstörung
durch Naturgewalten oder Verwüstungen und Vertreibungen
während kriegerischer Auseinandersetzungen. |
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Badestrände
Badestrände werden in den Sommermonaten sehr zahlreich
besucht, im Laufe der Jahre geht hier schon einiges verloren.
An Badestränden findet man häuffig Kleingeld, Ringe
aus Gold und Silber, Armbänder oder Halsketten. Eine
Suche an Stränden oder auch an Baggerseen lohnt sich
immer. |
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Festplätze
Rummelplätze oder auch alte Bolzplätze zählen
zu den besten Fundplätzen, allerdings findet man hier
nur neuzeitliches Gebrauchsgut wie Kleingeld, Schmuck etc.,
aber das in relativ grossen Massen. Zu den Rummelplätzen
zählen auch Schützenplätze und Festwiesen,
eben dort wo sich viele Leute auf engsten Raum versammeln.
Schon im Mittelalter wurden große Feste und sogar die
uns bekannte "Kirchmess" = Kirmes abgehalten. Es
lohnt sich immer wieder solche alten Festplätze zu lokalisieren.
Sprechen Sie mit ihrem Stadtarchivar. |
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Galgen
und Galgenberge
Das Erhängen am Galgen war seit dem frühen Mittelalter
u. a. eine Art Vollstreckung der Todesstrafe. Im MA diente
der Galgen auch als sichtbares Zeichen der Hochgerichtsbarkeit.
Er stand deshalb weithin sichtbar auf Anhöhen und Wegekreuzungen
und war mit magischen Vorstellungen im Volksglauben behaftet,
er diente daher auch zur Abschreckung. |
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